• Steffen

Vorstellung: Westerberger Fullblood

Westerberger Fullblood ist benannt nach einem alten Hof in der Gemeinde Emmering, ca. 30 km südöstlich von München (nicht zu verwechseln mit der Gemeinde Emmering bei Fürstenfeldbruck). Von diesem romantisch gelegenen Kleinod aus startete Franz Kirchner seine Vision einer tierartgerechten Wagyuzucht mitten in Bayern. Inzwischen besteht Westerberger Fullblood aus drei Standorten: dem Mutterkuhstall am Haupthof, dem Freilaufstall mit ca. 38 ha Weideland in Bocköd und dem Schlachthof mit Freilaufstall in Pörsdorf. Alle Standorte sind nur wenige Minuten voneinander entfernt.



Die Motivation, es besser zu machen...


„Besser machen, was falsch läuft!“ Eine einfache und doch starke Motivation hat den Immobilienkaufmann Franz Kirchner angetrieben, Fleisch mit „Anstand, Respekt und Leidenschaft“ zu züchten. Gutes Fleisch war dabei schon früh ein Hobby von Kirchner. Wer sich mit ihm unterhält merkt sofort, einen Fleischexperten vor sich zu haben, der umfassend belesen ist und in den letzten Jahren viel experimentiert und Erfahrungen gesammelt hat.





Leidenschaft für's Detail...


In Westerberg steht seit 2019 das „Kompetenztentrum“ von Westerberger (durchaus in Anlehnung an das Fleischkompetenzzentrum bei OTTO GOURMET, wie Franz Kirchner selber anmerkt). In einer wunderschönen Showküche können die Produkte von Westerberger Wagyu seitdem in entsprechenden Rahmen präsentiert werden. Direkt nebenan ist der Stall für die Mutterkühe (und den Zuchtbullen), so dass man sofort einen Eindruck von den zahmen Tieren bekommt, die tatsächlich unglaublich zutraulich sind.





Fährt man nur ein paar Kilometer weiter nach Bocköd, erlebt man eine Überraschung. Freilaufende Wagyus gehören ja an sich schon nicht zum alltäglichen Erscheinungsbild Bayerns. Ein größere Herde, die einem durch ein Waldstück hindurch entgegenkommt, mutet dann allerdings doch schon sehr surreal an. Noch beeindruckender sind die Offenheit und Neugierde, mit denen die relativ kleinen schwarzen Rinder auf einen zukommen. Sie möchten gerne gestreichelt werden und schlecken mit Freude mit ihren langen Zungen die Jacken der Besucher ab.



Alles bis zu(m) Ende gedacht...


Hat man bei Genetik, Aufzucht und Schlachtalter alles richtig gemacht, entscheidet sich dann doch am Ende des Tages bei der Schlachtung, welches Ergebnis erreicht wird. Jegliche Art von Stress wirkt sich schließlich direkt qualitätsmindernd auf die Fleischqualität aus. Das diese Einsicht allerdings dazu führt, eigens ein Schlachthaus zu bauen, überrascht dann aber doch und unterstreicht noch einmal die Konsequenz, mit der bei Westerberger gearbeitet wird. Die Tiere verbringen im Freilaufstall und auf der angrenzenden Weide neben dem Schlachthaus ihre letzten Wochen und gehen dann final völlig entspannt und stressfrei ihren letzten (gewohnten) Gang zum Schlachthaus.





Wenn „besser machen, was falsch läuft“ die Grundmotivation hinter Westerberger war/ist, so ist das Ergebnis doch schon Nahe an einem Idealbild der Rinderzucht, zumindest dem heutigen Erkenntnisstand nach. Das sieht man, das merkt man und das schmeckt man.



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