• Steffen

OTTO GOURMET on Tour bei Westerberger Fullblood

Am Freitagmorgen trafen sich insgesamt 14 Mitarbeiter von OTTO GOURMET aus Einkauf, Verkauf und Marketing für eine gemeinsame Fahrt in den Landkreis Ebersberg, östlich von München. Mit Westerberger Fullblood befindet sich dort bei Emmering ein herausragender Zuchtbetrieb für deutsches Wagyu und wir hatten die Ehre, vom Geschäftsführer Franz Kirchner zur Besichtigung eingeladen worden zu sein.


Los ging die Fahrt um 8:00 Uhr morgens in Heinsberg bei strahlendem Wetter und mit bester Laune. Gut sieben Stunden Autobahn lagen vor uns. Zeit genug, sich über den bevorstehenden Besuch zu unterhalten, aber auch über persönliche Dinge oder einfach nur der Musik im Hintergrund zu lauschen. So konnten auch die zahlreichen Staus die gute Stimmung nicht wirklich trüben.



Unser Hotel lag in der Kreisstadt Ebersberg b. München. Direkt bei der Ankunft wurden wir daran erinnert was es heißt, zur Oktoberfestzeit in die Nähe von München zu fahren. An den Bushaltestellen drängte sich bereits die Touristenströme in mehr oder weniger originalgetreuer Tracht. Uns drängte es nach dem Bezug unserer Hotelzimmer mehr auf ein kühles Bier im Gasthof in Ebersberg.


Zufrieden und einigermaßen von den Strapazen der Fahrt erholt machten wir uns gegen 18.30 Uhr auf den Weg zu unserem gemeinsamen bayerischen Abendessen in einem Gasthof mit grandioser Aussicht auf die Berge. Mit Dan Morgan und Stephan Otto trafen dann auch die letzten Nachzügler der Gruppe ein und es entwickelte sich ein gemütlicher Abend mit gutem Essen, der seinen Ausklang in einer Bar gemeinsam mit der Ebersberger Dorfjugend fand.



Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es am Samstagmorgen dann zu unserem ersten Stopp beim gut 85 ha großen Westerberger Aufzuchtbetrieb, wo wir von Franz Kirchner, seiner Frau Sybille und dem Metzger Veit sehr herzlich begrüßt wurden. Tief beeindruckt beobachteten wir Wagyus in reiner Freilandhaltung, die aus einem Wald heraus Richtung Weide unterwegs waren. Die gutmütige Natur dieser edlen Tiere wurde sofort allen klar, als sie sich ohne zu zögern auf uns zubewegten, bereitwillig streicheln ließen und dann mit großer Begeisterung unsere Jacken mit ihren langen Zungen auf Wasserdichtigkeit hin prüften.


Unsere zweite Station war das nahegelegene, nagelneue (2018) Schlachthaus, in dem aktuell gerade einmal vier Wagyus im Monat geschlachtet werden. Die Tiere verbringen auf der Weide neben dem Schlachthaus ihre „Endmast“ und werden so an die Umgebung gewöhnt. Der stressige Transport zur Schlachtung entfällt völlig und der „letzte Gang“ der Tiere passiert in täglicher Routine und ganz ohne Aufregung. Dieser Schritt ist der entscheidende, wenn es darum geht, die erarbeitet Fleischqualität zu erhalten und ist bei Westerberger derart vorbildlich umgesetzt, dass man geneigt ist, hier von einem Alleinstellungsmerkmal zu sprechen.



Final ging es dann zum Haupthof von Westerberger in Emmering. In der Showküche erwartete uns ein großes Highlight. Dominik Käppeler aus dem Showroom in München (ein Michelinstern) bereitete uns ein Vier-Gänge-Menü mit dem Westerberger Fullblood Waqgyu, dass uns in höchste kulinarische Sphären entführte. Dabei hatten wir die Möglichkeit zu anregenden Gesprächen. Mit der Philosophie von Franz Kirchner konnten wir uns als OTTO GOURMET zu 100 Prozent identifizieren und wir haben selten eine so konsequente Umsetzung dieser Philosophie gesehen. Wir möchten allen Mitarbeitern und insbesondere Franz Kirchner und seine Frau Sybille noch einmal ganz herzlich für ihre große Gastfreundschaft danken.


Da schon wieder neue Pflichten für den Sonntag anstanden, musste sich gegen 16:00 Uhr circa die Hälfte der Gruppe nach dem Abschied von Westerberger Fullblood wieder auf die Heimreise nach Heinsberg machen. Für die Anderen ging es zusammen mit Dan Morgan und Veit von Westerberger noch nach München ins Andechser am Dom zu Sepp Krätz. Mehr Wagyu Kompetenz an einem Tag ist wohl nicht mehr vorstellbar. Wir genossen den Abend und waren uns sicher, dass es nirgends in München eine bessere Stimmung geben konnte.



Auf der Heimfahrt am Sonntag wurde dann das Erlebte intensiv diskutiert. Wir sind dankbar für das tolle Wochenende und freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit mit Westerberger Fullblood.

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